Die Beschwerde des Roten Kreuzes Schwäbisch Gmünd ist absolut nachvollziehbar

Erstellt am: 15.08.2019 – Geändert am: 15.08.2019

Norbert Barthle schreibt an das Auswärtige Amt.

Der Präsident des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes Schwäbisch Gmünd, Herr Dr. Joachim Bläse, hatte sich schriftlich an den Gmünder Staatssekretär und Bundestagsabgeordneten Norbert Barthle gewandt und um Unterstützung gebeten. Konkret ging es um die aktuellen Probleme insbesondere an der deutschen Botschaft in Belgrad, zeitnah Visa für dringend benötigtes serbisches Pflegepersonal zu bekommen. Aus zahlreichen früheren Schreiben kennt Barthle diese Personalprobleme nur zu gut und hat diesen Vorfall zum Anlass genommen, sich erneut an das Auswärtige Amt zu wenden.

Wörtlich schreibt Barthle in seinem Brief an den zuständigen Staatsminister Michael Roth:

„Sehr geehrter Herr Staatsminister, lieber Michael,

in der Anlage finden Sie den Brief des Präsidenten des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes in meiner Heimatstadt Schwäbisch Gmünd.

Er beschreibt sehr eindringlich ein Problem, das sicher nicht nur seine Organisation betrifft: Fehlendes Personal an zahlreichen deutschen Vertretungen im Ausland, insbesondere an solchen, bei denen eine hohe bis sehr hohe Nachfrage nach Visa herrscht. Ich hatte mich diesbezüglich bereits im September 2016 an Ihre Vorgängerin Frau Prof. Maria Böhmer gewandt.

Konkret geht es in diesem Fall um die deutsche Botschaft in Serbien. Herr Dr. Bläse schildert sehr nachvollziehbar, wie frustrierend es ist, wenn die Bearbeitung eines Visa-Antrags für dringend benötigte Pflegekräfte aus Serbien zwischen 12 und 15 Monaten dauert. Es ist wirklich schwer nachvollziehbar, wenn einerseits von der Bundesregierung Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt wer-den, um diese Pflegekräfte für unsere Träger ambulanter und stationärer Pflege einzustellen, andererseits aber das zuständige Ministerium die zuständigen Stellen im Ausland personell nicht so ausstattet, daß die Einstellung in einem akzeptablen Zeitraum geschehen kann. Ich möchte dringend darum bitten, diesem Umstand abzuhelfen oder zumindest eine vereinfachte Visaerteilung in diesen abgrenzbaren Fällen zu ermöglichen.“



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